* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Letztes Feedback






Über

Torben alias Falconwing

Alter: 30 (2009)

Szene: Gothic

Heimat: Dortmund

Motto: Arroganz ist die Vorstufe der Dekadenz und dies ist ein Rückschritt

 

 

Alter: 38
aus: 44147 Dortmund
 

Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
wie bitte?

Wenn ich mal groß bin...:
entschuldige aber hä?

In der Woche...:
arbeite ich -.-

Ich wünsche mir...:
eigentlich nichts mehr...

Ich glaube...:
ich weiß lieber



Werbung



Blog

falconwing am 5.7.09 15:27


Werbung


Selbstzweifel

Wo soll ich anfangen? Ich meine was soll ich schon schreiben? - diese und weitere Fragen stellen sich mir, wenn ich auf mein Leben zurückblicke. Eigentlich kennt man schon den meisten Mist, der auf meiner Homepage angeprangert, für jeden sichtbar, ausgestellt ist.
Dort kann man zweifelsfrei entnehmen, dass ich als Sohn eines kaufmännischen Angestellten in Lüdenscheid, am 17.05.1979 das Licht der Welt erblickte. Weiter geht es um meine Interessen für Horrorliteratur und Kunst im bescheidenen Stil.
Alles die gleiche Sülze, die keinen Menschen so wirklich interessiert. Es geht einzig und allein um meine Selbstdarstellung. Doch wen interessiert dies schon? Bestenfalls meinen Freunden, wenn ich überhaupt welche habe, oder eben meiner Familie, die mich sicherlich mag und mir niemals die platte Wahrheit ins Gesicht sagen würde.
Doch was ist die Wahrheit?
Was ist die Unwahrheit?
Zum einen kann ich es nicht verstehen, dass man mir bisher nie eine richtige Chance gegeben hat. Zum anderen lese ich immer wieder in Büchern, die ich hätte auch schreiben können, sogar parallele Ideen offenbaren sich mir - doch von mir wollte man diese Ideen nicht hören.
Doch ich schweife vom Thema ab…..
Die Wahrheit ist eigentlich schnell erklärt - ich habe ein echt beschissenes Leben und jeder Tag darin ist für mich gefüllt mit Stress, Undankbarkeit und Minderwertigkeitskomplexen. Es gibt kaum jemanden der sich wirklich für mich interessiert oder gar beachtet, was ich tue und was ich nicht tue.
Mittlerweile bin ich dreißig Jahre alt. Eigentlich ein Alter indem man sich schon so einige Lebensziele, die man sich gesetzt hatte, schon erreicht hat.
Doch fast keins dieser Ziele liegt momentan in greifbarer Nähe. Eigentlich schäme ich mich selbst für mein Leben. Ich habe nicht das erreicht was ich wollte und in mir kommt das Gefühl auf, als wenn ich einfach nur versagt hätte; das der Zug abgefahren ist; Ende der Fahnenstange. Nichts weiter.
Wenn Sie glauben, von mir käme jetzt eine Wahnsinns Junkiegeschichte oder die eines Gewaltverbrechers oder gar eines Psychopathen, dann muss ich Sie an dieser Stelle leider enttäuschen. Ich nahm nie illegale Drogen oder ich habe nie etwas getan was andere Menschen gefährlich verletzt hätte - oder etwa doch?
Ich denke viele Menschen haben einfach den Drang danach etwas besonderes zu leisten, ebenso wie ich. Doch leider bekomme ich meist nicht das Feedback, was ich erhofft hatte. Ich könnte Amoklaufen…. Oder vielleicht eine Bombe im Hauptbahnhof von Dortmund hochgehen lassen. Reizvolle Gedanken, die immer bedrohlicher werden. Auf anderen Wegen hatte ich es versucht, was für die Öffentlichkeit zu leisten. Ich schrieb gerne Kurzromane und bot diese Zeitungen oder Verlegern an, doch ich bekam nur Absagen, ohne das man sich mit dem Material überhaupt auseinander gesetzt hatte. Auf der anderen Seite male ich gerne und habe auch schon verschiedene Gemeinden um Ausstellungen gebeten, dessen ich mich auch den Menschen präsentieren könnte. Nichts half.
Selbstverwirklichung - ist dies ein negativer Drang? Geht es mir tatsächlich nur um mein Ego? Ist da mehr als nur der Wunsch nach Anerkennung?
Ich bin eben kein Mensch der sein Leben im Stillen und tristen Alltag verbringen möchte. Morgens aufstehen, zur Arbeit gehen und Abends erschöpft nach Hause kommen, um zu schlafen. Dies ist mir nicht genug!
Es deprimiert mich. Es macht mich krank.
Doch was rede ich hier über meine Sorgen und Ängste - für Sie muss es nach Profilneurose klingen. Vielleicht ist dies auch so. Doch ich möchte, dass Sie meine Geschichte hören, die ich mir keineswegs ausgedacht habe. Alles was Sie jetzt lesen werden, ist die Wahrheit und die Offenbarung, die mein Handeln erklärt. Es wird Einblicke geben, die dem Leser zeigen, dass unsere Welt absolut Scheiße ist und wir Menschen uns das Leben absichtlich schwer machen. Es zeigt auch, das man es ändern könnte, wenn man es nur wollte. Es gibt nichts stärkeres als den freien Willen, sei es im Leben oder über dem Tode hinaus.
Lesen Sie. Manches wird ihnen nicht gefallen. Einiges wird witzig klingen. Seltenes wird wahrscheinlich zum nachdenken anregen.













falconwing am 5.7.09 15:15


Vorstellung

Als ich im Jahre 1979 das Licht dieser Welt erblickte, dachte ich nicht an dies was ich heute bin. In den 27 Jahren, die ich nun mehr schlecht als recht auf dieser Ebene vollführe, sieht eher aus wie ein Gang durch Dantes Unterwelt als alles andere.

Die Gründe liegen eigentlich auf der Hand, sofern es meine Person betrifft. Ich hatte immer und vor alles Angst was in meinen Augen als unbekannt angesehen worden ist. Schon alleine meine Einschuldung im Jahre 1985 war der reinste Horror. Ich hatte immer Angst gehabt und kenne keine Flucht vor dem was mir jeden Tag wiederfährt.

Der Kunstunterricht war die reinste Hölle, denn mein Selbstvertrauen wurde schon damals im Keim erstickt, um es mal vornehm auszudrücken. Das Thema war ein Bild zu malen, dass zum Thema "euer schönster Tag" passen sollte. Ich verstand dieses Thema und bearbeitete mein Bild, was wohl eher einer kindlichen Zeichnung glich und ich mich heute fragen würde, wie ich so was malen konnte; nun ich war ja auch noch so was wie ein Kind. Am Ende der Stunde nahm mir die Lehrkraft das Bild ab und schrieb ganz fett und erkennbar diesen schrecklichen Satz auf: "Thema verfehlt" Da hatte ich zum ersten Male im Leben die Erfahrung gemacht, dass man mich nicht so recht verstehen konnte oder wollte, denn man hatte nie nachgefragt, was ich mir bei diesem Bild gedacht hatte, geschweige denn es mal genauer angesehen.

Die Jahre vergingen und ich wurde älter. Meine Sprachstörung wurde immer schlimmer und ich konnte keinen Satz beenden ohne zu stottern. Was mich noch mehr in meine eigenen Welt einschloss, dessen ich mir bewusst bin, dass es mir mehr genutzt hatte als Schaden angerichtet. Die vorher erwähnten Bilder waren mir eine große Hilfe mir zu jedem Bild eine Geschichte zu überlegen – ich hatte ja viel Zeit und kaum Freunde, deswegen hatte ich demnach auch sehr viel Zeit. Es gab in meiner Kindheit eigentlich nur zwei Freunde und diese haben sich schon vor Jahren abgesetzt, was wie ich denke mit mir zu tun hatte, denn man kann mit mir nur schwer auskommen. Ich bin recht impulsiv und egozentrisch, was mein Inneres als auch mein Äußeres offenbarten. Mein bester Freund, Eric, war trotz meines Stotterns jemand, der mir zuhören konnte und so verbrachte ich viel Zeit mit ihm, während der Kindheit und auch später bis ich zwanzig wurde. Wir hatten uns fast jedes Wochenende gesehen. Doch das Schicksal wollte es wohl so, dass wir uns trennten, denn er ging auf eine höhere Schule und wurde zum Bürohengst, während ich eine Kochlehre und später eine Logistikerlehre machte.

Als ich achtzehn Jahre alt wurde, war mein Vater schon zwei Monate tot. Ich kann mich noch lebhaft an den Abend erinnern, der mit einem Telefonanruf begann und mit einer weinenden Mutter und nacktem Entsetzen endete. Je mehr Jahre vergehen umso undeutlicher werden die Erinnerungen und ich weiß auch nicht mehr, wie seine Stimme geklungen hatte. Sicherlich haben viele Menschen die gleichen Erfahrungen gemacht, dies soll hier auch nicht dafür geeignet sein, seinen Kummer vollsten Ausdruck zu bringen – nein es ist eine Biographie, dessen Erklärung warum man mich als wahnsinnig oder unreif erachtet.

Zu jener Zeit spürte ich das verlagen nach dem gleichen Geschlecht, wessen ich mir bewusst war, dass ich die Homosexualität früher immer verurteilt hatte. Ich wurde zu dem was ich immer verabscheut hatte und so muss ich eingestehen wie dumm ich damals war. Den ersten Jungen, den ich hatte war mehr ein "One-Night-Stand" und es wurde auch nicht mehr daraus. Es war eine Erfahrung die wohl nicht jeder gemacht haben dürfte und so bekam ich einen tiefen Einblick in die Welt der Homosexuellen.

Als ich zwanzig wurde, verflogen diese Gefühle sehr rasch wieder und ich beschäftigte mich mit okkulten Gegenständen und Glaubensrichtungen. Was mich zu einer Subkultur führte, derer ich mich angezogen fühlte und ich mich eifrig daran machte diese in all ihren Aspekten zu studieren. Damals vor fünf Jahren dachte ich nie daran, dass man so schnell so viele neue Bekanntschaften aufbauen konnte und ich fühlte mich sehr wohl und zufrieden. Dies sprengte die Ketten, die mich stets ins Abseits stellten. Ich fand "Außenseiter", so wie ich einer war und ich fand Menschen, die mich auch verstanden, was aber wiederum nicht immer der Fall war.

falconwing am 5.7.09 15:13





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung